Radio DJ gestartet
Vodafone hat Anfang Juni 2006 seinen neuen UMTS-Musikdienst Radio DJ gestartet. Er ist zurzeit mit vier Nokia-Geräten mit allen Funktionen nutzbar.
Der neue UMTS-Musikdienst von Vodafone bietet Handybesitzern die Gelegenheit, sich ihr individuelles Radioprogramm zusammenzustellen oder ihren „eigenen“ Sender zu kreieren. Dem Nutzer stehen bei Radio DJ zunächst verschiedene voreingestellte Sender zur Verfügung, beispielsweise aus den Sparten Rock, Pop, HipHop, Partymusik, Chart-Hits und Kuschel-Songs. Hier hat er die Möglichkeit, das laufende Programm zu beeinflussen: Wenn ihm ein Lied nicht gefällt, wählt er einfach nur die Funktion „Skip“ und kann schon den nächsten Song hören. Wer sich seinen „eigenen“ Sender kreieren möchte, kann sich sein Musikprogramm anhand verschiedener Kriterien selbst zusammenstellen. Zusätzlich kann er die Hits mit einem „Mag ich“- oder einem „Nie wieder“-Button bewerten, so dass die Auswahl fortlaufend aktualisiert wird. Auf diese Weise kann sich der Nutzer verschiedene User-definierte Sender erstellen – sozusagen für jede Stimmungslage und Tageszeit, denn die persönlichen Einstellungen stehen immer aktuell auf dem UMTS-Handy und auch am PC zur Verfügung. Gefällt dem Nutzer ein Radiosong so gut, dass er ihn herunterladen möchte, gelangt der Titel per Klick auf die Wunschliste. Von dort kann er in MP3-Qualität herunter geladen werden.
Radio DJ kostet Vodafone-Kunden 9,99 Euro extra im Monat, damit sie auf dem Handy oder PC so viel Radio hören können, wie sie möchten. Zum Ausprobieren gibt es den Radio DJ auf dem Handy für 1,49 Euro pro Stunde. Mit allen zur Verfügung stehenden Funktionen unterstützen folgende Geräte diesen UMTS-Musikdienst: Nokia 6630, Nokia 6680, N70 und N91. Geräte anderer Hersteller sollen sukzessive folgen. Mit allen anderen UMTS-Geräten ist der Radio DJ in leicht abgewandelter Form empfangbar. Nach Vodafone-Angaben kann der Radio DJ überall dort genutzt werden, wo auch ein UMTS-Netz von Vodafone zur Verfügung steht – zurzeit ist dies in 1.800 deutschen Städten der Fall.


